Die Sanftmut macht uns empfänglich für den göttlichen Geist.
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Gott wäre etwas Erbärmliches, wenn er sich in einem Menschenkopfe begreifen ließe.
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Wer vom Ziel nicht weiß, kann den Weg nicht haben und wird im selben Kreis all sein Leben traben.
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Es ist wohl gerade in unserer aufgeregten Epoche mehr denn je nötig, den Blick aus den Tagesaffären hochzuheben und ihn von der Tageszeitung weg auf jene Zeitung zu richten, deren Buchstaben die Sterne sind, deren Inhalt die Liebe und deren Verfasser Gott ist.
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Wenn ich etwas in Christus verstehe, so ist es das: "Und er entwich vor ihnen in die Wüste."
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Mein einziges Gebet ist das um Vertiefung. Durch sie allein kann ich wieder zu Gott gelangen.
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Es ist eines der tiefsten Worte: Bei Gott ist kein Ding unmöglich. Gott ist die Möglichkeit aller Möglichkeiten.
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Beim Menschen ist kein Ding unmöglich, im Schlimmen wie im Guten.
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So wie der winzige Samen in die Erde fällt, um die Urpflanze zu wiederholen -und nicht nur zu wiederholen-, so ist der Mensch ein Samenkorn Gottes. Die Sonne aber, die ihn reift, ist Christus.
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Gott und ich, zu viert sind wir unschlagbar.
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Führe du uns, wohin wir gehen müssen, denn wir wissen es nicht!
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Herr, ich bitte nicht, dass du mir deine Absicht zeigst, sondern nur, dass du meine Schritte lenkst.
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Dort, wo das Geschöpf aufhört, dort beginnt Gottes Wesen. Alles, was Gott von dir in dringlichster Weise verlangt, ist, aus dir hinauszugehen, wo du Geschöpf bist, und Gott in dir Gott sein zu lassen.
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Gehe ganz aus dir hinaus aus Liebe zu Gott, und Gott wird ganz aus sich hinausgehen aus Liebe zu dir. Was dann bleibt, ist die schlichte Einheit.
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Wenn eine Betschwester einen Betbruder heiratet, so gibt das nicht immer ein betendes Ehepaar.
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