Info über Hans Florenz
| Name: | Hans Florenz |
| Gelebt von: | * 1953 - |
| Weitere Infos: | https://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Florenz |
Hans Florenz (* 30. Dezember 1953 in Bensberg bei Köln) ist ein deutscher Komponist, Chorleiter, Bariton-Sänger und Autor moderner geistlicher Lieder. Er ist römisch-katholischer Konfession. Er zog mit seinen Eltern, Johann Florenz (1920–2006) und Paula Florenz, geb. Wichert (1919–2017), in den Kölner Stadtteil Ostheim, wo er seinen ersten Gitarrenunterricht erhielt. Später erlernte er klassische Gitarre, Klavier und Chorleitung. Er legte im Jahr 1974 am Berufskolleg an der Lindenstraße in Köln das Abitur ab und studierte Französisch, Wirtschaftswissenschaften und Mathematik. Nach dem Referendariat trat er in den Schuldienst ein und unterrichtete ab dem Jahr 1984 am Berufskolleg an der Lindenstraße in Köln und ab 1985 am Max-Weber-Berufskolleg in Düsseldorf. Ab dem Jahr 1990 arbeitete er bis zu seinem Ruhestand im Juli 2019 am Berufskolleg Südstadt in Köln, ab 2005 als Leiter der Fachschule für Außenhandel und als Netzwerkkoordinator für internationale Kontakte. Außerdem war er 25 Jahre lang für die Bezirksregierung Köln in leitender Funktion als Fachberater im Prüfungsverfahren für kaufmännische Assistenten tätig. Florenz war während seines Studiums ehrenamtlicher Mitarbeiter der Basilika Sacré Coeur in Paris, wo er in einem internationalen Team mitarbeitete und u. a. Jugendgottesdienste (Messes des Jeunes) mitgestaltete. Im Jahr 2000 lernte er den Komponisten Michel Ambroise Wackenheim (* 1945), später Dompropst im Straßburger Münster, kennen, mit dem er bis heute befreundet ist, und übertrug eine Vielzahl seiner französischen Lieder ins Deutsche. Seit dem Jahr 1970 war Florenz viele Jahre lang Mitarbeiter im Arbeitskreis SINGLES - Singen. Internationaler Neuer Geistlicher Lieder - Ein Serviceangebot im Erzbistum Köln, trat als Band- und Chorleiter in Erscheinung (Chor & Band Ezechie l, Band Condor, Chor & Band Neuschnee) und schrieb Chorsätze, kleine Orchester- und Bandarrangements und Liedtexte. Am 23. August 1980 sang er das Baritonsolo bei der Uraufführung der Kölner Domfestmesse Wo Jahr und Tag nicht zählt von Klaus Lüchtefeld (Text) und Heinz-Martin Lonquich (Musik) mit sechs Chören und großem Orchester im Kölner Dom. Florenz war befreundet mit dem 2018 verstorbenen Komponisten Hans-Jörg Böckeler (* 1944) aus Krefeld und begleitete diesen mit dessen Dionysius-Chor auf vielen Auslandsreisen. Seit dem Jahr 2013 ist Hans Florenz Mitglied des ökumenischen Vereins in-TAKT e.V. zur Förderung des Neuen geistlichen Liedes, Kunst, Kultur und Bildung. Seine Lieder wurden mehrfach mit Noten (SINGLES Liedblätter, Liedersammlungen im Dehm-Verlag, Limburg u.a.) und auf Tonträgern veröffentlicht. Zwei seiner insgesamt mehr als 150 Lieder werden im Stammteil des katholischen Gesangsbuchs Gotteslob verwendet. Im Gesangbuch der Evangelischen Brüdergemeine, das im Jahr 2007 in Bad Boll erschienen ist, sind alle sechs Strophen seines Christusliedes Wenn wir das Leben teilen enthalten, während bei der Veröffentlichung im katholischen Gesangbuch Gotteslob die ursprünglich vierte Strophe weggelassen wurde. Gerade diese Strophe war es aber, die kurz vor der deutschen Wiedervereinigung wegen der Textzeile Wenn erst durch unsern Aufschrei Freiheit sichtbar wird, wenn Gott es ist, der uns in unserm Handeln führt zu einer starken Nachfrage in der ehemaligen DDR geführt hatte. Florenz ist verheiratet und hat zwei Töchter.
