|
1) Wenn der Stern nicht denen Weisen
dort den Weg gewesen wär,
hätten sie die schwere Reisen
nach Verlangen und Begehr
nimmermehr so bald erreicht:
der war ihres Fußes Leucht'
und ein Licht auf ihren Wegen,
ja ein Stab auf allen Stegen.
2) Ohne diese Feuer-Säule
würden sie bei später Nacht
wohl noch eine lange Weile
damit...
|
|
1) Wenn der Sterne Wunderreigen
seine ewgen Bahnen zieht,
tönts im Herzen mir so eigen,
wie ein sehnend Heimwehlied.
Aus dem Tränental hienieden,
aus dem Jammer dieser Welt,
||: sehn’ ich mich nach jenem Frieden
über’m lichten Sternenzelt. :||
2) Kampf und Not, getäuschtes Hoffen
müde mich und matt,
und von herbem Weh...
|
|
Wenn der Sturm tobt, wenn der Sturm tobt, wenn der Sturm tobt überall.
Wenn der Sturm tobt, wenn der Sturm tobt, wenn der Sturm tobt überall.
Ich bin schwach, doch er ist stark, ich halt’ mich fest an seiner Hand.
Wenn der Sturm tobt, wenn der Sturm tobt, wenn der Sturm tobt überall
|
|
1) Wenn der Sünder, der misshandelt,
auf dem Pfad des Lasters wandelt,
der nur zum Verderben führt,
ernstlich sich bekehren wird,
darf er von Gott Gnade hoffen
und der Himmel steht ihm offen. -
wahre Lebensbesserung
bringet ihm Begnadigung.
2) Ohne Besserung von Sünden
können wir nicht Gnade finden,
können nicht vor Gott...
|
|
1) Wenn der Tag anbricht,
die ersten Strahlen fingern,
die ersten Bäume färben sich,
die ersten Vögel singen.
Sei du uns im Glanz,
im Grün, im Gesang.
Sei du uns im Glanz,
im Grün, im Gesang.
2) Wenn der Tag anbricht,
die ersten Tritte hallen,
die ersten Türen tun sich auf,
die ersten Wagen lärmen.
Sei du uns im Gang,
im...
|
|
1) Wenn der Tag des Zorns erscheint,
der bis in die Hölle brennet,
wo Gott Sünder, die ihm feind,
ewig von der Liebe trennet:
O wie selig, wer alsdann
noch behalten werden kann.
2) Was behält uns vor dem Zorn?
Nichts als Blut von Jesu Wunden;
da wird noch der offne Born
zu des Sünders Heil gefunden.
Geißeln, Nägel, Speer und...
|
|
1) Wenn der Tag zu Ende geht
und die Abendschatten steigen,
muss man liebend im Gebet
sich vor seinem Heiland neigen.
Jede Ruh' ist ruhelos,
ruht man nicht in Gottes Schoß.
2) Hat der Tag und Freude bracht,
hatten wir ein Leid zu tragen,
wollen alles vor der Nacht
unserm lieben Heiland sagen.
Was mit ihm man still...
|
|
Wenn der Teufel kommt und flüstert:
"Sei nur böse!" sag ich mutig:
"Nein, nein, nein, es darf nicht sein!
Jesu Sieg ist mein!
|
|
1) Wenn der Tod mich erschreckt,
weil ein lieber Mensch nun fehlt,
ohne den es nicht geht
und sein Fortsein mich so quält,
wenn kein Weg hin zu ihm
über diesen Abgrund führt,
den der Tod mit sich bringt
und die Sehnsucht in mir friert,
Ref.: dann hoffe ich, dass Gott es ist, der deine Hände hält,
der dich wundersam hindurch trägt...
|
|
1) Wenn der Ton der Posaune schallet, wenn laut der Ruf erklingt,
der durch Täler und Bergestiefen und in die Gräber dringt.
Wenn der König voller Pracht wird erscheinen zu holen Seine Braut;
die Er zu sich dann beruft, wie sie jauchzen in der Luft: herrlich verklärt in Sein Licht
Ref.: Herrlich verklärt in Sein Licht,
herrlich...
|