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1) Wie nichtig ist das Menschenleben,
vergeht wie flücht'ger Wellen Schaum!
Die Jahre eilen, sie entschweben
und gehn dahin als wie ein Traum.
Es eilen hin die Gnadenstunden,
wer weiß, wie bald vergehst auch du!
Ref.: Eil' zu Jesu, da ist Ruh'
O eile hin zu Jesu Wunden,
da ist Vergebung, Fried' und Ruh'!
2)...
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1) Wie nötig ist der Glaube,
weil ich im Leben bin!
Man reißt nicht so im Raube
die Seligkeit dahin.
Noch eh man sich's versehn,
kann man in Sünden sterben;
man kann in sein Verderben
im Rausch und Schlummer gehn.
2) Es gilt nicht, Sünde lieben,
nicht, sicher bis zum Tod
die Buße von sich schieben,
nicht, glauben erst zur...
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1) Wie nun, ihr Herren, seid ihr stumm,
dass ihr kein Recht könnt sprechen?
Was gleich und grad ist, macht ihr krumm,
helft niemand zu sein Rechten?
Mutwillig übt ihr Gwalt im Land,
nur Frevel geht durch eure Hand,
was will zuletzt draus werden?
2) Ihr ungerechten Herren wisst,
dass ihr der Armen Dulden
doch einmal bitter büßen...
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1) Wie oft schon klopfte Jesus an,
o Seele, schon bei dir!
Und doch nicht Einlass Er gewann,
verschlossen war die Tür.
Er stand so lange, rief und rief;
du aber hörtest nicht.
Dein Herz, so sündentrunken, schlief
||: und mied des Himmels Licht. :||
2) Schon in der Jugend klopfte Er,
dir war das Heil so nah,
dein Kommen wahrlich gar...
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1) Wie oft sind wir geschritten
auf schmalem Negerpfad,
wohl durch der Wüste Mitten,
wenn früh der Morgen naht.
Wie lauschten wir dem Klange,
dem altvertrauten Sange
der Träger und Askari:
Heia, heia, Safari.
2) Steil über Berg und Klüfte,
durch tiefe Urwaldnacht,
wo schwül und feucht die Lüfte
und nie die Sonne...
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1) Wie oft such ich betrübt,
den meine Seele liebt!
kaum hab ich ihn gefunden,
so ist er schon verschwunden.
Kommt mir ein Gnadenblick,
bleibt mir doch nicht mein Glück.
2) Was denket ihr hierbei,
die ihr so kummerfrei
in voller Wollust stehet,
und nur von außen sehet,
ja fast nicht glaubt, dass hier
ein Gott sei, der...
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1) Wie oftmals naht die dunkle Nacht in meinem Leben hier!
Wie oft war ich in mir verzagt! Dann flossen Tränen mir.
Ref.: Herz, sei ruhig, sei ruhig und schweig still!
Wenn's auch nicht geht wie ich es will,
sei ruhig und schweig still!
2) Wie oftmals naht die dunkle Nacht, verzagt du gehst umher.
Dann scheinet doch nach dunkler...
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1) Wie preis ich doch dein Leiden,
den Ursprung meiner Freuden,
du blutger Schmerzensmann!
Dir sei mein ganzes Leben
zur Dankbarkeit ergeben;
ja, du verdienst es, nimm es an!
2) Ich bin durch manche Zeiten,
wohl gar durch Ewigkeiten,
in meinem Geist gereist:
nichts hat mir’s Herz genommen,
als da ich angekommen
auf Golgatha: Gott sei...
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1) Wie preis ich doch den Liebesrat
des Gebers aller Gabe,
der immer mehr gegeben hat,
als ich gebeten habe!
2) Wer wartet, bis der Heiland macht,
der hat von Glück zu sagen.
Eh er den Lasten nachgedacht,
so sind sie weggetragen.
3) Er hat ein innig Liebesband
mit meiner Seel gebunden.
O würd es einst in seiner Hand
noch unverletzt...
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1) Wie reich ist deine Güte,
o Schöpfer der Natur,
der Knospen, Frücht und Blüte,
und Wald und Tal und Flur
mit so viel Schönheit schmücket,
sie jedes Jahr erneut,
uns segnet und beglücket
und auch das Tier erfreut.
2) Du gibst uns Tau und Regen,
und mit dem Sonnenschein
den Feldern deinen Segen,
der jungen Saat Gedeihn.
Durch...
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