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1) Wo Gott der Herr nicht zu uns hält,
wenn unsre Feinde toben.
er nicht auf unsrer Seite steht
im Himmel hoch dort oben,
wo er Israels Schutz nicht ist
und selber bricht der Feinde List,
so ists mit uns verloren.
2) Was Menschenkraft und -geist anfängt,
soll uns doch nicht erschrecken.
Er sitzet an der höchsten Stätt,
der wird...
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1) Wo Gott ein Haus nicht selber baut,
wo Gott nicht Braut und Bräut'gam traut,
ist Rat und Werk vergebens.
Wo Gott des Hauses Gang regiert,
dem Bräutigam die Braut zuführt,
da quellet Lust des Lebens.
Zählet, wählet, sorget, denket!
Wenn's Gott lenket, wird's gelingen;
sonst wird niemand was erzwingen!
2) Wenn Gott...
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1) Wo Gott zum Haus nicht gibt sein Gunst,
so arbeit’ jedermann umsonst;
wo Gott die Stadt nicht selbst bewacht,
so ist umsonst der Wächter Macht.
2) Vergebens, dass ihr früh aufsteht,
dazu mit Hunger schlafen geht
und esst eur Brot mit Ungemach;
denn wems Gott gönnt, gibt ers im Schlaf.
3) Nun sind sein Erben unsre Kind’,
die...
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1) Wo Gott, der Herr, das Haus nicht baut,
da ist umsonst der Menschen Fleiß;
vergeblich Müh und saurer Schweiß
und alle Kunst, auf die man traut.
Nichts hilft der Wächter in der Nacht,
wo Gott die Stadt nicht selbst bewacht.
2) Was hilft es, dass ihr früh aufsteht
und esst mit Kummer euer Brot,
euch härmt mit mancher lieben...
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1) Wo Gottes Geist regieret,
da ist des Segens Land.
Wo er die Seinen führet,
wird Gottes Gnad erkannt.
Der Geist des Herrn gibt Licht,
schafft Ruhe für die Seelen.
Nach seinem Rat zu wählen
ist Weisheit, Ruhm und Pflicht.
2) Er will in unserm Leiden
ein Geist des Trostes sein,
erfüllt das Herz mit Freuden
und lehrt die Sünde...
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1) Wo Gottes Liebe füllt die Herzen,
da gibt es selge Harmonie.
Dahin sind alle Sündenschmerzen,
denn Jesu Liebe heilte sie.
O selig, ganz in Ihm verloren,
nichts will ich und nichts wünsch ich mehr,
als tiefer noch hineinzutauchen
in dieses große Liebesmeer.
2) Wo Gottes Liebe füllt die Herzen,
da hört das eigne Lieben...
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Wo Güte ist und Liebe, da ist Gott.
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Wo Güte und Treue einander begegnen,
wo Friede und Gerechtigkeit sich küssen,
wird das geknickte Rohr nicht mehr zerbrochen
und der glimmende Docht nicht ausgelöscht.
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1) Wo hältst du dich, o Held, so lange,
wie sehnet sich mein Herz nach dir.
Die Seele lechzet, ihr wird bange,
mein trautster Heiland komme schier:
brich an, du Glanz, du Morgensonne,
du Heidentrost, du helles Licht,
du Gott und Mensch, du Heil und Wonne,
wo du nicht bist, da lebt man nicht.
2) Die dunkle Nacht bedeckt mein Leben,
ich...
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Ref.: Wo ich bin und was ich tu:
Herr, du bist bei mir.
1) Herr, du kennst mich.
Du weißt, ob ich wache oder schlafe.
2) Du siehst mich, wenn ich arbeite oder spiele.
Du weißt, was ich denke und rede.
3) Du siehst mich, wenn ich allein bin,
wenn ich träume von schönen Dingen.
4) Ob ich zu Haus bin bei Vater und Mutter
oder...
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