Gott ist das heiligste Wesen und will nur das, was gut ist, und verlangt, dass wir die Tugend ihres inneren Wertes wegen ausüben sollen und nicht deswegen, weil er es verlangt.
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Religion zu haben ist Pflicht des Menschen gegen sich selbst.
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Wenn ich meinem Herzen wohl tun will, so greife ich nicht zu den wirren Fragen der Philosophie, sondern ich nehme ein kleines Büchlein zur Hand - das Neue Testament. Darin finde ich unendlich mehr Klarheit und tiefere Wahrheit als in allen Schriften aller Philosophen zusammen.
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Die Sprache der Natur, die in den Geschöpfen Gottes redet, nebst Vernunft und Gewissen ist allein die allgemeine Sprache, dadurch sich Gott allen Menschen und Völkern offenbaren kann.
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Verschließe den Mund, bevor ihn ein böses Wort verlässt!
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Und ist denn nicht das ganze Christentum aufs Judentum gebaut? Es hat mich oft geärgert, hat mich Tränen genug gekostet, wenn Christen gar so sehr vergessen konnten, dass unser Herr ja selbst ein Jude war.
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Du kannst Staaten sehen ohne Mauern, ohne Gesetze, ohne Münzen, ohne Schrift; aber ein Volk ohne Gott, ohne Gebet, ohne religiöse Übungen und Opfer hat noch keiner gesehen.
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Rebellion gegen Tyrannen ist Gehorsam gegenüber Gott.
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Wären die Lehren von Jesus immer so rein gepredigt worden, wie sie über seine Lippen kamen, wäre die ganze zivilisierte Welt jetzt christlich.
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Fürwahr, ich zittere um mein Land, wenn ich bedenke, dass Gott gerecht ist.
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An der Sichtbarkeit der Schöpfung soll dem Menschen die Unsichtbarkeit Gottes anschaulich werden.
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Wir sind nicht durch Zufall in das Leben geworfen, sondern von Gott ins Leben gerufen.
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Wenn die Kirchen der Menschheit noch einmal das Bild einer zankenden Christenheit zumuten, sind sie abgeschrieben.
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Es gibt für uns alle eine Heimkehr, weil es eine Heimat gibt.
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Ein wahrer Christ ist eigentlich ein seltsames Wesen. Er empfindet höchste Liebe für jemanden, den er nie gesehen hat. Er spricht in vertrauter Weise täglich mit jemandem, den er nicht sehen kann, erwartet, in den Himmel zu gehen kraft eines Anderen, leert sich selbst, damit er gefüllt sein möge, gesteht sein Unrecht ein, damit er für gerecht erklärt wird und lässt sich fallen um aufzustehen. Er ist am stärksten, wenn er am schwächsten ist, am reichsten, wenn er am ärmsten ist und am glücklichsten, wenn er sich am schlimmsten fühlt. Er stirbt, damit er leben kann, verzichtet, damit er hat, gibt auf, damit er behalten kann, sieht das Unsichtbare, hört das Nichthörbare und weiß, was das Wissen übersteigt.
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