Körperpflege ohne Seelenpflege wäre das, was der Körper ohne die Seele ist: eine Leichenkultur.
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Kein Tal ist so tief, dass es nicht einen Weg zur Höhe gäbe.
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Sterben ist kein ewiges Getrenntwerden! Es gibt ein Wiedersehen an einem helleren Tag!
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Menschliche Schwachheit kann die Pläne der göttlichen Allmacht nicht umstoßen. Ein göttlicher Baumeister kann auch mit fallenden Steinen arbeiten.
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Im Atemholen sind zweierlei Gnaden: Die Luft einziehen, sich ihrer entladen; jenes bedrängt, dieses erfrischt; so wunderbar ist das Leben gemischt. Du, danke Gott, wenn er dich presst, und dank ihm, wenn er dich wieder entlässt.
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Käme er, man würde ihn zum zweiten Mal kreuzigen.
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Wenn du weinen kannst, so danke Gott.
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Gott gibt die Nüsse, aber er knackt sie nicht auf.
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Gottes ist der Orient! Gottes ist der Okzident! Nord- und südliches Gelände ruht im Frieden seiner Hände.
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Die Natur Gottes, die Unsterblichkeit, das Wesen unserer Seele und ihr Zusammenhang mit dem Körper sind ewige Probleme, worin uns die Philosophen nicht weiterhelfen.
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Wir sind alle Christen, und Augsburg und Dortrecht machen so wenig einen wesentlichen Unterschied der Religion als Frankreich und Deutschland in dem Wesen des Menschen.
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Wir lernen das Überirdische schätzen; wir sehnen uns nach Offenbarung, die nirgends würdiger und schöner brennt als in dem Neuen Testament.
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Der Mensch ist ein dunkles Wesen. Er weiß nicht, woher er kommt, noch wohin er geht, er weiß wenig von der Welt und am wenigsten von sich selber.
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Der Mensch ist ein beschränktes Wesen. Unsere Beschränkung zu überdenken ist der Sonntag gewidmet.
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Auch das ist Kunst, ist Gottes Gabe, aus ein paar sonnenhellen Tagen sich so viel Licht ins Herz zu tragen, dass, wenn der Sommer längst verweht, das Leuchten immer noch besteht.
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