Zum Glauben und Evangelium darf niemand gezwungen werden. Es darf aber auch nicht gestattet werden, dass unter ein und derselben Obrigkeit jemand im Geheimen das Wort Gottes schmäht.
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Verzweifeln an der Gnade, das ist unvergebbare Sünde.
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Denn Hoffen ist aus dem Geist Gottes, aber Verzweifeln ist aus unserm eignen Geist.
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Den Leib können sie töten, die Seele nicht.
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Christus, der sich einst geopfert hat, ist bis in Ewigkeit ein sicheres und gültiges Opfer für die Sünden aller Gläubigen.
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Zwischen uns und der Hölle oder dem Himmel steht nur das Leben.
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Wenn der Mensch glücklich wäre, so wäre er es umso mehr, je weniger Zerstreuung er hätte, wie die Heiligen und Gott.
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Der Glaube ist verschieden vom Beweis. Dieser ist menschlich, jener ist ein Geschenk Gottes.
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Das Beispiel von der Keuschheit Alexanders hat nicht so sehr die Enthaltsamkeit gefördert, wie das Beispiel seiner Trunkenheit zur Unmäßigkeit verführt hat.
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Gott Abrahams, Gott Isaaks, Gott Jakobs - nicht der Philosophen und Gelehrten! Gott Jesu Christi. Man findet und bewahrt ihn nur auf den Wegen, die im Evangelium gelehrt werden.
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Jeder Mensch hat in seinem Herzen ein Loch, in das nur Gott hineinpasst. Und nichts weniger als Gott kann dieses Loch ausfüllen.
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Es gibt genügend Licht für den, der sehen will.
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Der Glaube ist ein besserer Ratgeber als die Vernunft. Die Vernunft hat Grenzen, der Glaube keine.
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In seiner Religion muss man aufrichtig sein: wahre Heiden, wahre Juden, wahre Christen.
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Auf Jesus Christus schauen beide Testamente, das Alte in der Erwartung, das Neue auf ihn als Urbild, und beide als auf ihren Mittelpunkt.
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