5341 Gleichnisse online

Weil wir ihn brauchen

Es war ein wundervoller Maiabend. Mir aber war das Herz schwer, wie ich da als blutjunger Rekrut am Kasernentor stand. Vor drei Tagen erst hatte ich zu Hause Abschied genom­men - mit großer, romantischer Begeisterung. Und in diesen drei Tagen waren mir alle Illusionen zerschlagen worden. Wie einen »Helden« und Heiligen hatte ich

Quelle: Aus dem Buch "Pastor Wilhelm Busch erzĂ€hlt"  

Wir singen den Krach einfach nieder

»Mensch, guck dir dies Gedränge an!« - Rappelvoll stand der Bahnsteig des riesigen Frankfurter Hauptbahnhofs. Und als der Zug nach Heidelberg endlich anrückte, gab's einen Sturm wie auf die »Duppeler Schanzen«. Nun ja. Ferienanfang! Da geht's eben ein bisschen stür­misch her auf der Eisenbahn. Mit

Quelle: Aus dem Buch "Pastor Wilhelm Busch erzĂ€hlt"  

Wilhelm Busch im LĂŒgennetz

Wenn ich an meine Jugendzeit zurückdenke, wird mein Herz fröhlich. Wir hatten die besten Eltern, die je gelebt haben. Und gerade darum tut es mir heute noch weh, wenn mir eine böse Geschichte in den Sinn kommt. Ande­rerseits habe ich gerade damals meinen Vater erst richtig lieben gelernt. Aber nun will ich ordentlich der Reihe nach

Quelle: Aus dem Buch "Pastor Wilhelm Busch erzĂ€hlt"  

Ich habe einen Tag verloren!

Der römische Kaiser Titus sagte, als er eines Tages durch Staatsgeschäfte so in Anspruch genommen war, dass er niemand eine Wohltat hatte erweisen können: "Diem perdidi", d. h.: "Ich habe einen Tag verloren." Das war ein Heide, der von Jesus nichts wusste. Hätten alle Christen diese Gesinnung: "Der Tag, an dem

Quelle: Neues und Altes  

Rezept fĂŒr entzweite Eheleute

Otto Funcke erzählt in seinem Buch: "Vademekum für junge und alte Eheleute", dass ihm ein westafrikanischer Missionar einmal ein gutes Rezept für entzweite Eheleute gegeben habe. Dort im Königreich Dahome setzen sich die beiden schwarzen Eheleute, die einen Krach gehabt haben, ganz still sinnend ein jeder in die entgegengesetzte

Quelle: Neues und Altes