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1) Einsam, traurig und verlassen an dem Wege Jerichos
saß ein armer, blinder Bettler, schwer betrübt, fast hoffnungslos.
Bald vernimmt er ein Getöse. Wundernd forscht er, was es sei.
Der Prophet von Galiläa mit der Menge zieht vorbei.
Ref.: Seid getrost, Er rufet euch.
Alle, die ihr leidend seid, kommt zu Ihm,
denn wie Er war, bleibt Er...
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1) Einsam, traurig und verlassen wandle ich auf rauem Pfad.
Wund das Herz, die Seel geängstet, suche Ruh durch Deine Gnad.
Einst ich liebte Dich, o Vater, folgte Deinem Wort getreu!
Doch die Welt die Lieb mir raubte und mir blieb nur bittre Reu.
Ref.: O Abtrünnger, noch ist Gnade. Kehre doch zum Herrn zurück.
Gern vergibt Er dir die...
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1) Einsame, feierliche Stunde,
o träufle Balsam in die Wunde,
die mir mein Schicksal schlug!
In Dir fühlt sich mein bess'res Wesen
allein zur Ewigkeit erlesen
und waget einen höhern Flug.
2) Dich denk' ich hier, du Gott der Liebe!
Der du, scheint gleich mein Himmel trübe,
der Güte Urquell bist.
Hier soll mein Geist an Dir...
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1) Einst bat ich voll Inbrunst um Segen,
jetzt such ich Ihn selbst nur, den Herrn;
einst sonnte ich mich in Gefühlen,
jetzt ist nur das Wort noch mein Stern.
Einst strebt ich nach köstlichen Gaben,
jetzt seh ich nur Jesus allein;
einst hab ich gekämpft und gedürstet,
jetzt wohnt Er in mir und ist mein!
2) Einst sucht ich Ihn mühsam...
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1) Einst dachte ich: Ich kann nicht heilig leben;
denn ich versuchte es in eigner Kraft.
Jetzt ist mir der zur Heiligung gegeben,
der alles selber in mir wirkt und schafft.
2) Einst meinte ich: Ich muss mich selber halten,
dass ich sei freundlich, liebevoll und mild.
Jetzt weiß ich: Jesus will mich umgestalten;
dass ich verwandelt sei...
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1) Einst hast du gebrannt,
doch jetzt bist du ganz gewöhnlich,
nur für das Irdische lebst du hier.
Dein Beten ist schwach
und den Müdegewordnen ähnlich,
freudiges Singen, das fehlt bei dir.
Ref.: Ist dein Christsein vielleicht nur noch
ein täuschendes Spielchen?
Vor der Welt zeigst du nur noch den heiligen Schein?
Dieser Zustand ist...
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1) Einst hat das bunte Leben
verführend mich umgeben;
ich hab in jenen Stunden
nie wahres Glück empfunden.
Ref.: Herr Jesus, Du, gibst wahre Ruh',
nur Du allein gibst wahre Ruh'.
2) Nein, all das Laufen, Jagen,
das Lachen, Scherzen, Klagen
konnt niemals Ruh mir geben,
es blieb ein armes Leben.
3) Seit ich zu Dir...
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1) Einst herrlich dort zu werden,
das ist und bleibt auf Erden
mein heiligster Beruf.
Gott, dem ich mich ergeben
gab hier auch neues Leben
mir, den er einst aus Stab erschuf.
2) Die Erde, da wir wallen,
oft straucheln und oft fallen,
ist nur ein Pilgerland.
Doch Gott, der Herr, mich leitet,
zur Herrlichkeit bereitet
er mich mit seiner...
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1) Einst hieß der Herr mich gehen hinein in des Töpfers Haus,
und dort sah ich den Ton ihn formen und er machte ein Krüglein draus.
Langsam er die Scheibe drehte und gab Form dem weichen Ton,
bis das Krüglein schön erstanden, dem fleißigen Mann zum Lohn.
Ref.: O Herr, Du bist der Töpfer und wir der weiche Ton;
o form uns, wie es Dir...
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1) Einst in jenen frühen Tagen fühlten sie sich matt und leer,
Christus war nicht mehr bei ihnen: Wo kommt nun der Glaube her?
Doch du kamst in Feuerzungen, krönst sie mit deinem Licht,
neu begann ihr Mut zu wachsen, wissend: Du vergisst uns nicht!
Ref.: Du verstehst neu zu begeistern, geistreich ziehst du bei uns ein,
Du verstehst neu zu...
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