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1) Es grünt in Hain und Flur
ein still' und freundlich' Leben.
Auch aus bemoostem Stein
versucht's empor zu streben.
Wie lächelt es so schön
in junger Blüten Glanz!
Wie segnet es so reich
im vollen Erntekranz!
2) Ein ew'ger Friede Herrscht
in dieses Reiches Weiten.
Hier blühen immer neu
der Milde...
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1) Es haben die Propheten schon
vor langer Zeit, von Gottes Sohn
und seinem Tode prophezeit,
den Er um unserwillen leid't.
2) Sie haben Ihn im Geist gesehn,
eh' es hier leiblich is geschehn,
für unsre Missetat geplagt,
wie Jesajas hat gesagt.
3) Ei, welch' ein Wunder und Geschicht'!
Gott schonet seines Sohnes...
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1) Es harrt die Braut so lange schon,
o Herr, auf Dein Erscheinen;
wann willst Du kommen, Gottessohn?
Wann holst Du heim die Deinen,
erfüllest ihre Seligkeit?
Wann bringst Du die Erquickungszeit?
O komme bald, Herr Jesus!
O komme bald, Herr Jesus!
2) Wohl bist Du schon zu jeder Stund'
in Deiner Jünger Mitte,
sprichst Frieden uns...
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1) Es harrt die tiefe Dunkelheit
und nur das Herz in Bangnis klopft,
ich horch und horche, wie die Zeit
ins Meer der Ungewissheit tropft.
2) Wie drückt die Dunkelheit so sehr,
ein Tag verging, ein Tag entrann ...
O wär entschwunden all' Beschwer,
still, wie mein müder Tag zerrann!
3) O härm' dich nicht! Es sinkt dein...
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1) Es hät emal vor Ziite
en riiche, guete Ma
uf sine schöne Weide
wohl hundert Schöfli gha;
die sind da fröhli gsprunge,
’s hät keis en Mangel gschpürt;
en guete Hirt, en guete Hirt
hät’s treu versorgt und gfüehrt.
2) Doch eis vo däne Schöfli
lauft vo de Herd eweg,
chunnt in e grossi Wüeschti
uf schüüli bösi Weg.
Und...
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1) Es hät en Sohn zum Vatter gseit:
"Gib mir en Huufe Gäld!
Ich möcht go reise wiit und breit,
es triibt mi furt i d Wält!"
Er gaht und lebt i Suus und Bruus
und hät vill Fründ au gha.
Vergässen isch sis Vatterhuus,
er frogt em nüt dernah.
2) Doch losed jetz, was dänn isch gschesh
mit üsem flotte Purscht:
er hät kein rote...
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1) Es hat mich deine Huld und Macht
bewahrt, o Gott, von Tag zu Tag;
drum singt am Sonntag, froh erwacht,
mein Mund ein Jubellied dir nach:
Ref.: Sel'ger Tag, sel'ger Tag,
wo ich im Tempel weilen mag
und bitten darf: Von meiner Schmach,
Von Sünden, Jesus, frei mich mach!
Sel'ger Tag, sel'ger Tag,
werd' ich einst...
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1) Es hat mich hienieden getroffen manch Leiden,
viel Sorge und Weh’, drum gehet mein Sehnen
und Hoffen nur einzig hinauf in die Höh.
Es wird ja nicht lange mehr dauern,
so muss aller Kummer vergehn,
bald weichet das Seufzen und Trauern,
schon winken Jerusalems Mauern.
Ref.: O Heimat, Heimat,
Heimat, wie bist du so schön,
o...
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1) "Es hat mich jemand angerührt;
denn eine Kraft ist von mir ausgegangen!"
so sprach der Herr, als gläubiges Verlangen
ihm eine Seele zugeführt,
die neue Lebenskraft von ihm empfangen.
2) O, dass auch ich doch ebenso
dem Heiland nach auf seinem Wege ginge,
mit Leib und Seel' an seinem Worte hinge
und, des bewährten Glaubens...
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1) Es hat sich halt eröffnet, das himmlische Tor
die Engelein, die kugalan ganz haufenweis hervor
die Bubalan, die Madalan, die mach’n Purzigagalan
bald aufi bald abi, bald hin und bald her
bald unterschi bald überschi, das freut sie umso mehr
Halleluja, halleluja, alle, alle, alleluja
2) Jetzt håb ma hålt dås himmlische Gwammel...
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