Christliche Liederdatenbank    

Die güldene Sonne bringt Leben und Wonne

1) Die güldene Sonne
bringt Leben und Wonne,
die Finsternis weicht.
Der Morgen sich zeiget,
die Röte aufsteiget,
der Monde verbleicht.

2) Nun sollen wir loben
den Höchsten dort oben,
dass er uns die Nacht
hat wollen behüten
vor Schrecken und Wüten
der höllischen Macht.

3) Kommt, lasset uns singen,
die Stimmen erschwingen,
zu danken dem Herrn.
Ei bittet und flehet,
dass er uns beistehet
und weiche nicht fern.

4) Es sei ihm gegeben
mein Leben und Streben,
mein Gehen und Stehn.
Er gebe mir Gaben
zu meinem Vorhaben,
lass richtig mich gehn.

5) In meinem Studieren
wird er mich wohl führen
und bleiben bei mir,
wird schärfen die Sinnen
zu meinem Beginnen
und öffnen die Tür.

Barocke Kunstfertigkeit zeichnet sowohl die elegante arienmäßige Melodie wie auch den konzentrierten Text aus. „Studieren“ in der letzten Strophe heißt ganz einfach „Bemühen“, und das Bild der Tür am Schluss des Liedes öffnet es auf einen Lebensraum hin, der nicht näher beschrieben, aber von den Singenden intuitiv zu erfassen ist. (Andreas Marti)

Text: (1641)
Melodie: (1671)
CCLI-Nr.: 5208249

Den Liedtext und Noten findet man in folgenden Liederbüchern:

  Cover Nummer Noten
Chorbuch zum Gotteslob 700 Bestellen
Durch Hohes und Tiefes 411 Bestellen
Evangelisch-reformiertes Gesangbuch (RG) 565 Bestellen
Evangelisches Gesangbuch 444 Bestellen
Gott lädt uns ein 444 Bestellen
Gottesklang 6 Bestellen
Jesus unsere Freude 628 Bestellen
Kumbaya 57 Bestellen
Leuchte, bunter Regenbogen 240 Bestellen
Lieder wie Perlen 65 Bestellen
Liederbuch für die Jugend 254 Bestellen
Singet dem Herrn ein neues Lied 70 Bestellen
Singt mit uns 301 Bestellen
Unser Liederbuch 414 Bestellen