Christliche Liederdatenbank    

Nun komm, der Heiden Heiland

1) Nun komm, der Heiden Heiland,
der Jungfrauen Kind erkannt,
dass sich wunder aller Welt,
Gott solch Geburt ihm bestellt.

2) Er ging aus der Kammer sein,
dem königlichen Saal so rein,
Gott von Art und Mensch, ein Held;
sein Weg er zu laufen eilt.

3) Sein Lauf kam vom Vater her
und kehrt wieder zum Vater,
fuhr hinunter zu der Höll
und wieder zu Gottes Stuhl.

4) Dein Krippen glänzt hell und klar,
die Nacht gibt ein neu Licht dar.
Dunkel muss nicht kommen drein,
der Glaub bleib immer im Schein.

5) Lob sei Gott dem Vater g'tan;
Lob sei Gott seim ein'gen Sohn,
Lob sei Gott dem Heilgen Geist
immer und in Ewigkeit.

"Nun komm, der Heiden Heiland" ist ein Adventslied Martin Luthers (1483–1546), das auf den altkirchlichen Hymnus "Veni redemptor gentium" des Ambrosius von Mailand (339–397) zurückgeht.

Bischof Ambrosius von Mailand hat im 4. Jahrhundert den Weihnachtshymnus „Intende qui regis Israel“ gedichtet. Später ließ man die erste Strophe weg; der Hymnus begann nun mit „Veni redemptor gentium“ – „Komm, Heiland der Völker“ – und sang ihn in der Adventszeit. Martin Luther übertrug ihn ins Deutsche und passte die Melodie dem umgestalteten Text an. Von seinem Lied sind in unserer für das RG Gesangbuch von 1952 geschaffenen Fassung die Melodie und die markante erste Textzeile übernommen. In zwei weiteren Strophen sind einige Gedanken aus dem langen Hymnus aufgenommen, und das Lied schließt mit dem trinitarischen Lobpreis. (Andreas Marti)

Den Liedtext und Noten findet man in folgenden Liederbüchern:

  Cover Nummer Noten
Colours of Grace 84 Bestellen
Ein feste Burg 108 Bestellen
Evangelisch-reformiertes Gesangbuch (RG) 358 Bestellen
Evangelisches Gesangbuch 4 Bestellen
Gemeindelieder 156 Bestellen
Kommt und singt 18 Bestellen
Liederbuch für die Jugend 14 Bestellen
Weihnachtslieder 23 Bestellen