Christliche Liederdatenbank    

Jesus Christus herrscht als König

1) Jesus Christus herrscht als König,
alles wird ihm untertänig,
alles legt ihm Gott zu Fuß.
Aller Zunge soll bekennen,
Jesus sei der Herr zu nennen,
dem man Ehre geben muss.

2) Fürstentümer und Gewalten,
Mächte, die die Thronwacht halten,
geben ihm die Herrlichkeit;
alle Herrschaft dort im Himmel,
hier im irdischen Getümmel
ist zu seinem Dienst bereit.

3) Gott ist Herr, der Herr ist Einer,
und demselben gleichet keiner,
nur der Sohn, der ist ihm gleich;
dessen Stuhl ist unumstößlich,
dessen Leben unauflöslich,
dessen Reich ein ewig Reich.

4) Gleicher Macht und gleicher Ehren
sitzt er unter lichten Chören
über allen Cherubim;
in der Welt und Himmel Enden
hat er alles in den Händen,
denn der Vater gab es ihm.

5) Nur in ihm, o Wundergaben,
können wir Erlösung haben,
die Erlösung durch sein Blut.
Hört's: das Leben ist erschienen,
und ein ewiges Versühnen
kommt in Jesus uns zugut.

6) Jesus Christus ist der Eine,
der gegründet die Gemeine,
die ihn ehrt als teures Haupt.
Er hat sie mit Blut erkaufet,
mit dem Geiste sie getaufet,
und sie lebet, weil sie glaubt.

7) Gebt, ihr Sünder, ihm die Herzen,
klagt, ihr Kranken, ihm die Schmerzen,
sagt, ihr Armen, ihm die Not.
Wunden müssen Wunden heilen,
Heilsöl weiß er auszuteilen,
Reichtum schenkt er nach dem Tod.

8) Zwar auch Kreuz drückt Christi Glieder
hier auf kurze Zeiten nieder,
und das Leiden geht zuvor.
Nur Geduld, es folgen Freuden;
nichts kann sie von Jesus scheiden,
und ihr Haupt zieht sie empor.

9) Ihnen steht der Himmel offen,
welcher über alles Hoffen,
über alles Wünschen ist.
Die geheiligte Gemeine
weiß, dass eine Zeit erscheine,
da sie ihren König grüßt.

10) Jauchz ihm, Menge heilger Knechte,
rühmt, vollendete Gerechte
und du Schar, die Palmen trägt,
und ihr Zeugen mit der Krone
und du Chor vor seinem Throne,
der die Gottesharfen schlägt.

11) Ich auch auf der tiefsten Stufen,
ich will glauben, reden, rufen,
ob ich schon noch Pilgrim bin:
Jesus Christus herrscht als König,
alles sei ihm untertänig;
ehret, liebet, lobet ihn!

Der zentrale Gedanke in der Deutung der Himmelfahrtserzählung ist die Erhöhung Christi zur Herrschaft. Wenn auch die Majestäts-Vorstellungen heute etwas problematisch erscheinen mögen, ist doch die Gewissheit, dass nicht die irdischen Mächte das letzte Wort haben, Grund für Zuversicht und Lob. Das Lied ist auf dem Hintergrund der auf Jesus zentrierten Frömmigkeit des Pietismus entstanden und verbindet den Herrschaftsgedanken mit der persönlichen Jesus-Beziehung. (Andreas Marti)

Text: (1755)
Melodie: (1691), (1793)
CCLI-Nr.: 4324234

Den Liedtext und Noten findet man in folgenden Liederbüchern:

  Cover Nummer Noten
Die Fontäne 197 Bestellen
Du bist Herr 2 143 Bestellen
Evangelisch-reformiertes Gesangbuch (RG) 492 Bestellen
Evangelisches Gesangbuch 123 Bestellen
Feiern und Loben 273 Bestellen
Feiert Jesus! 1 19 Bestellen
Feiert Jesus! 2 5 Bestellen
Frau Musica spricht... 182 Bestellen
Gemeindelieder 243 Bestellen
Glaube, Hoffnung, Liebe 34 Bestellen
Glaubenslieder 302 Bestellen
Ich will dir danken! 28 Bestellen
Jesu Name nie verklinget 5 1287 Bestellen
Jesus unsere Freude 12 Bestellen
Jungscharlieder 169 Bestellen
Kommt und singt 142 Bestellen
Lebenslieder 301 Bestellen
Licht und Leben 171 Bestellen
Liederbuch Band 2 1090 Bestellen
Loben 268 Bestellen
Singet dem Herrn ein neues Lied 46 Bestellen
Singt mit uns 66 Bestellen
Singt von Jesus 201 Bestellen
Singt von Jesus - Band 2 188 Bestellen
Singt zu Gottes Ehre 87 Bestellen
So groß ist der Herr 32 Bestellen
Unser Liederbuch 42 Bestellen
Zum Lob seiner Herrlichkeit 157 Bestellen